Paginae de Parcae · Band 8 der Reihe
Utinam ne fecisses, quod numquam feceras
Hättest du es doch nie getan
Die Schatten haben Caspian gehen lassen. Gemeinsam mit Ansel zieht er durch ein Land, das nichts von ihm will als ehrliche Arbeit — und zum ersten Mal fühlt sich das Leben leicht an. Das Buch in seinem Gepäck schweigt. Für jeden anderen ist es nur ein altes, abgegriffenes Ding.
Dann, in einer Nacht ohne Vorzeichen, schreien die Seiten. Die Macht, der Caspian einst sein Wort gab, ist nicht fertig mit ihm. Sie stellt eine Forderung, die er nicht erfüllen will — und nennt einen Preis, den er nicht zahlen kann. In Astoria, der Hafenstadt, deren König im Sterben liegt, soll Caspian einem Fremden nahekommen, dessen Schicksal das Buch ihm zeigt.
Doch je näher er ihm kommt, desto schwerer wiegt jede Seite: Was, wenn das, was geschrieben steht, bereits geschehen ist? Was, wenn das Herz sieht, was der Verstand nicht lesen kann? Zwischen Thronstreit und Richtspruch, zwischen einem Freund, der bleibt, und einem Menschen, den er nicht verlieren darf, muss Caspian entscheiden, wem er gehorcht: dem Buch, den Schatten — oder sich selbst.
Der dritte Band des Paginae-Strangs: ein dunkler Fantasy-Roman über Schicksal und freien Willen, über den Preis der Macht — und über die Frage, was einen Menschen menschlich macht.
„Dann, in einer Nacht ohne Vorzeichen, schreien die Seiten.“