Scriptis Verbis · Band 14 der Reihe

Umbra Veritatis in Luce Mendacii

Der Schatten der Wahrheit im Licht der Lüge

William Allaway reist in den Norden, um seine Ausbildung bei Arvent Hestor fortzusetzen. Dem Inquisitor ist er noch nie begegnet. Als er mit seinem Begleiter Eirko Dornholt erreicht, ist Hestor bereits tot.

Die Bewohner nennen es einen Unfall. Näheres will kaum jemand sagen. Williams Zugehörigkeit zur Inquisition öffnet hier keine Türen; sie setzt ihn Anfeindungen aus. Eirko hat sich auf dem Weg durch das Gebirge verletzt. Solange sie den Pass nicht wieder bewältigen können, sind beide auf die begrenzte Hilfe des Dorfes angewiesen.

William sucht nach einer Erklärung für Hestors Tod und geht den Spuren nach, die andere vor ihm verbergen. Dabei stößt er auf alte Verletzungen und Schriftstücke, deren Bedeutung er erst erschließen muss. Die Gefahr wird körperlich: Fragen haben Folgen, und wer etwas weiß, hat Gründe zu schweigen.

Eirko verbindet mit Dornholt eine eigene Hoffnung. Die Aussicht auf Veränderung wiegt für ihn schwerer als Williams Warnungen. In ihren Gesprächen geht es darum, wem man glauben kann, was Gewissheit überhaupt bedeutet und wo der Wunsch nach einem anderen Leben zum Anspruch auf das Leben anderer wird.

Umbra Veritatis in Luce Mendacii führt Williams Geschichte als düsteren Mysteryroman mit psychologischem Horror fort. Ermittlungen, Bedrohung und philosophische Gespräche bleiben eng an seine Wahrnehmung gebunden. Je mehr er herausfindet, desto mehr steht auch sein Vertrauen in das eigene Urteil auf dem Spiel.

„Fragen haben Folgen, und wer etwas weiß, hat Gründe zu schweigen.“
Dornholt Ein toter Inquisitor Eirko Wem man glauben kann
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