Personen und Gedanken

Hans Albert

1921–2023

Wie können wir vernünftig urteilen, wenn keine Begründung endgültig gesichert ist?

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Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

Hans Albert wurde in Köln geboren, studierte dort Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und lehrte von 1963 bis 1989 Soziologie und Wissenschaftslehre in Mannheim. Als Vertreter des kritischen Rationalismus beteiligte er sich am Positivismusstreit und verband Erkenntniskritik mit Fragen gesellschaftlicher Ordnung und religiöser Autorität.

Gedanken, die weiterführen

Das Münchhausen-Trilemma

Wer jede Behauptung endgültig begründen will, gerät nach Albert in einen unendlichen Rückgang, einen Zirkel oder einen dogmatischen Abbruch. Die Forderung nach letzter Gewissheit erzeugt damit selbst Schwierigkeiten.

Kritisierbare Lösungen

Albert setzt auf vorläufige, vergleichende Prüfung und die Suche nach Fehlern. Das Eingeständnis möglicher Irrtümer soll Forschung und politische Diskussion offenhalten.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

In den Gesprächen verwendete Texte

Traktat über kritische Vernunft

1968; Begründungsregress

Im Gespräch: Band 10

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.