Sprechen und Handeln
Mit einem Versprechen oder einer Ernennung tun Menschen etwas durch Worte. Ob der Akt gelingt, hängt auch von Umständen, Zuständigkeiten und dem Verhalten der Beteiligten ab.
Personen und Gedanken
1911–1960
Wann ist etwas auszusprechen bereits eine Handlung?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.
John Langshaw Austin studierte klassische Philologie und Philosophie in Oxford und lehrte dort später Moralphilosophie. Nach seinem Dienst im britischen Nachrichtendienst während des Zweiten Weltkriegs kehrte er an die Universität zurück. Seine genaue Untersuchung alltäglicher Redeweisen prägte Sprachphilosophie und Handlungstheorie.
Mit einem Versprechen oder einer Ernennung tun Menschen etwas durch Worte. Ob der Akt gelingt, hängt auch von Umständen, Zuständigkeiten und dem Verhalten der Beteiligten ab.
Was gesagt wird, welche Handlung damit vollzogen wird und welche Wirkung eintritt, lässt sich auseinanderhalten. Ähnlich genau untersucht Austin Ausdrücke wie absichtlich, versehentlich oder unter Zwang.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1962
Postum veröffentlichte Vorlesungen zur Sprechakttheorie.
1956/1957
Sprachliche Unterschiede als Zugang zu Handlung und Verantwortung.
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Wissenschaftlicher Überblick über das Denken, zentrale Werke und weiterführende Literatur.