Personen und Gedanken

Bernhard von Clairvaux

um 1090–1153

Wozu suchen wir Wissen, und wen soll es stärken?

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Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Mittelalterliche Darstellung Bernhards von Clairvaux in einer illuminierten Handschrift.

Mittelalterliche Darstellung Bernhards von Clairvaux in einer illuminierten Handschrift.

Urheber unbekannt · Bildquelle · Gemeinfrei

Leben und Werk

Bernhard stammte aus Burgund und trat in den Zisterzienserorden ein. 1115 gründete er Clairvaux und wurde dessen erster Abt. Seine Predigten und Briefe wirkten weit über das Kloster hinaus. Zu seinem historischen Wirken gehören sowohl eine einflussreiche Liebesmystik als auch Kreuzzugspredigt und kirchenpolitische Auseinandersetzungen.

Gedanken, die weiterführen

Die Absicht des Wissens

In der 36. Hoheliedpredigt unterscheidet Bernhard verschiedene Beweggründe des Wissenwollens. Die Frage nach Nutzen, Ruhm und Liebe verbindet Erkenntnis mit dem Umgang mit anderen.

Liebe und Selbsterkenntnis

Seine geistlichen Schriften beschreiben eine Entwicklung der Liebe. Diese Gedanken stehen im christlichen Klosterleben und sollten bei heutiger Übertragung in diesem historischen Zusammenhang erkennbar bleiben.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

In den Gesprächen verwendete Texte

Sermones super Cantica Canticorum

Predigt 36, §§ 2–4, besonders § 3

Text oder Nachweis öffnen

Im Gespräch: Band 6, Band 7, Band 9, Band 10, Band 12, Band 16

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.