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Die mit Blackstone verbundene Formel gewichtet die Bestrafung eines Unschuldigen besonders schwer. Sie lenkt den Blick auf die Schutzfunktion hoher Beweisanforderungen im Strafverfahren.
Personen und Gedanken
1723–1780
Wie schwer wiegt die Verurteilung eines Unschuldigen gegenüber dem Freispruch eines Schuldigen?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

William Blackstone, gemalt von Thomas Gainsborough im Jahr 1774.
Thomas Gainsborough; Tate / Art UK · Bildquelle · GemeinfreiBlackstone war ein englischer Jurist, Hochschullehrer und Richter. Als erster Inhaber des Vinerian-Lehrstuhls in Oxford machte er das englische Common Law zum Gegenstand systematischer Universitätsvorlesungen. Aus ihnen gingen seine einflussreichen Commentaries on the Laws of England hervor.
Die mit Blackstone verbundene Formel gewichtet die Bestrafung eines Unschuldigen besonders schwer. Sie lenkt den Blick auf die Schutzfunktion hoher Beweisanforderungen im Strafverfahren.
Seine Commentaries erschließen ein historisch gewachsenes Recht in systematischer Form. Im Leseraum steht besonders die Frage im Mittelpunkt, wie eine Ordnung mit der Möglichkeit ihres eigenen Irrtums umgeht.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1765–1769
Vierbändige Darstellung des englischen Rechts; Band IV behandelt unter anderem Strafverfahren und den Schutz Unschuldiger.
William Blackstone, Commentaries on the Laws of England, Bd. IV, Oxford 1769, S. 352.
Book IV, ch. 27, S. 352
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Lebensdaten, Werkgeschichte und Zugang zur Spezialsammlung.
Akademische Biografie und Forschungsbibliografie.