Leben und Werk
Ernst Cassirer wurde in Breslau geboren und entwickelte aus dem Marburger Neukantianismus eine Philosophie der Kultur. Er lehrte in Hamburg und verließ Deutschland 1933. Über Oxford und Göteborg gelangte er in die USA, wo er an Yale und Columbia arbeitete und 1945 starb.
Gedanken, die weiterführen
Symbolische Formen
Menschen begegnen der Welt durch unterschiedliche Formen der Bedeutungsbildung. Sprache, Mythos und Wissenschaft sind dabei eigenständige Weisen des Erschließens und nicht bloß verschieden genaue Kopien derselben fertigen Wirklichkeit.
Politischer Mythos
In seiner späten Arbeit untersucht Cassirer die Herstellung politischer Mythen und ihre Wirkung auf Urteil und Freiheit. Symbolische Formen können Kultur ermöglichen und zugleich zur Herrschaft eingesetzt werden.
Werke und Lektüre
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
Philosophie der symbolischen Formen
1923–1929
Die drei Bände untersuchen Sprache, mythisches Denken und wissenschaftliche Erkenntnis als eigenständige Formen, in denen Menschen ihre Welt erschließen und ordnen.
In den Gesprächen verwendete Texte
Sprache und Mythos
Wirksames Wort
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Im Gespräch: Band 17
In den Gesprächen
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Quellen und weiterführende Informationen
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Wissenschaftlicher Übersichtsartikel der Stanford Encyclopedia of Philosophy zu Leben, philosophischen Positionen und weiterführender Literatur.