Personen und Gedanken

Frederick Copleston

1907–1994

Braucht die Gesamtheit der veränderlichen Dinge einen letzten Grund?

Alle Personen

Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

Frederick Copleston war ein britischer Jesuit und Philosophiehistoriker. Er lehrte lange am Heythrop College und leitete es nach seiner Eingliederung in die University of London. Seine mehrbändige Geschichte der Philosophie entstand aus der Lehre. Eine breitere Öffentlichkeit erreichte er mit philosophischen Rundfunkgesprächen, darunter der BBC-Debatte mit Bertrand Russell von 1948.

Gedanken, die weiterführen

Kontingenz und Erklärung

In der Debatte mit Russell argumentiert Copleston, dass abhängige Dinge den letzten Grund ihrer Existenz nicht in sich selbst tragen. Er sucht daher einen notwendigen Grund, der die Erklärung abschließt.

Philosophiegeschichte als Auseinandersetzung

Seine historische Darstellung erschließt Argumente aus unterschiedlichen Traditionen. Die eigene religiöse Position bildet dabei einen erkennbaren Ausgangspunkt, dessen Voraussetzungen im Gespräch selbst zur Prüfung stehen.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

Debatte über die Existenz Gottes mit Bertrand Russell

1948

Rundfunkgespräch über Kontingenz, religiöse Erfahrung und Moral.

Werk oder Nachweis öffnen

In den Gesprächen verwendete Texte

BBC-Debatte über die Existenz Gottes

1948

Im Gespräch: Band 10

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.