Prinzipien und Interpretation
Recht umfasst für Dworkin auch Prinzipien, die eine Praxis in ihrem Zusammenhang rechtfertigen sollen. Schwierige Fälle verlangen deshalb mehr als den bloßen Abruf einer ausdrücklich formulierten Regel.
Personen und Gedanken
1931–2013
Welche Rechte schützen Menschen auch dann, wenn eine Mehrheit anders entscheiden möchte?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Fotografisches Porträt von Ronald Dworkin.
David Shankbone · Bildquelle · CC BY-SA 3.0Dworkin begann seine Laufbahn als Jurist, bevor er in Yale, Oxford und New York lehrte. Er verband Rechtsphilosophie mit einer umfassenden Theorie moralischer Gleichheit. Seine Debatten mit dem Rechtspositivismus prägten die Frage, welche Rolle Prinzipien bei der Auslegung geltenden Rechts spielen.
Recht umfasst für Dworkin auch Prinzipien, die eine Praxis in ihrem Zusammenhang rechtfertigen sollen. Schwierige Fälle verlangen deshalb mehr als den bloßen Abruf einer ausdrücklich formulierten Regel.
Individuelle Rechte setzen einer bloßen Maximierung gesellschaftlichen Nutzens Grenzen. Ihre Begründung hängt mit dem Anspruch gleicher Rücksicht auf jede Person zusammen.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1977
Rechte, Prinzipien und Kritik am Rechtspositivismus.
1986
Recht als interpretative Praxis.
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Nachruf mit Informationen zum Lebensweg und zur wissenschaftlichen Arbeit.
Würdigung des Lebens und der philosophischen Beiträge.