Lust und Maß
Epikureische Lust meint vor allem Freiheit von körperlichem Schmerz und seelischer Unruhe. Die Prüfung der Wünsche soll Abhängigkeiten verringern.
Personen und Gedanken
341–270 v. Chr.
Welche Ängste und Wünsche hindern ein ruhiges, gutes Leben?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Antike Porträtbüste des Epikur; ein Bild aus der historischen Überlieferung.
Foto: Marie-Lan Nguyen (2010); antike Büste, Museo Nazionale Romano · Bildquelle · GemeinfreiEpikur wuchs auf Samos auf, lehrte zunächst an mehreren Orten und gründete um 306 v. Chr. in Athen seine Schule, den Garten. Von seinem umfangreichen Werk sind vor allem Briefe, Lehrsätze und Fragmente erhalten. Freundschaft und gemeinsame philosophische Übung gehörten zu seiner Lebensform.
Epikureische Lust meint vor allem Freiheit von körperlichem Schmerz und seelischer Unruhe. Die Prüfung der Wünsche soll Abhängigkeiten verringern.
Epikur verbindet das Ende des Empfindens mit einem Argument gegen Todesfurcht. Wie dieses Argument zur Trauer der Hinterbliebenen steht, bleibt eine eigene Frage.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
4./3. Jahrhundert v. Chr.
Kurze Darstellung von Glück, Wünschen und Todesfurcht.
Antike Sammlung
Einprägsame Grundgedanken der epikureischen Lebensführung.
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Wissenschaftlicher Überblick über das Denken, zentrale Werke und weiterführende Literatur.