Paternalismus
Eingriffe können mit dem Wohl einer Person begründet werden und trotzdem ihre Selbstbestimmung einschränken. Ob sie gerechtfertigt sind, hängt unter anderem von Eingriff, Risiko, Urteilsfähigkeit und Zustimmung ab.
Personen und Gedanken
20./21. Jahrhundert
Wann wird Hilfe paternalistisch, und was bedeutet Selbstbestimmung?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.
Gerald Dworkin promovierte 1966 in Berkeley über Zwang; Thomas Nagel betreute die Arbeit. Er lehrte an mehreren US-amerikanischen Universitäten und kam 1996 an die University of California, Davis. Seine Forschung behandelt Moral-, Rechts- und Medizinethik; er ist vom Rechtsphilosophen Ronald Dworkin zu unterscheiden.
Eingriffe können mit dem Wohl einer Person begründet werden und trotzdem ihre Selbstbestimmung einschränken. Ob sie gerechtfertigt sind, hängt unter anderem von Eingriff, Risiko, Urteilsfähigkeit und Zustimmung ab.
Selbstbestimmung betrifft auch die Fähigkeit, eigene Wünsche zu prüfen und sich zu ihnen zu verhalten. Eine bloß vorhandene Auswahl beschreibt diese Fähigkeit noch nicht vollständig.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1972
Der Aufsatz untersucht Eingriffe zum vermeintlichen Wohl einer Person und fragt, unter welchen engen Bedingungen solche Beschränkungen ihrer Freiheit gerechtfertigt werden könnten.
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Akademisches Profil mit Informationen zu Lebensweg, Forschungsgebieten und ausgewählten Veröffentlichungen.