Die soziale Bühne
Menschen stimmen ihr Auftreten auf Situationen und Publikum ab. Requisiten, Räume, Mitwirkende und Erwartungen helfen dabei, einen bestimmten Eindruck aufrechtzuerhalten.
Personen und Gedanken
1922–1982
Wie stellen Menschen im Alltag her, wer sie für andere zu sein scheinen?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.
Goffman war ein in Kanada geborener Soziologe. Er studierte in Toronto und Chicago und lehrte später in Berkeley und an der University of Pennsylvania. Seine genauen Beobachtungen alltäglicher Begegnungen prägten die Untersuchung von Interaktion, Rollen, Stigma und Institutionen.
Menschen stimmen ihr Auftreten auf Situationen und Publikum ab. Requisiten, Räume, Mitwirkende und Erwartungen helfen dabei, einen bestimmten Eindruck aufrechtzuerhalten.
Zwischen öffentlichem Auftreten und geschützten Bereichen bestehen unterschiedliche Regeln. Im Leseraum wird daraus eine Frage nach der notwendigen Alltagsrolle und den Stellen, an denen Selbstdarstellung andere gezielt täuscht.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1956; erweiterte Ausgabe 1959
Dramaturgische Untersuchung alltäglicher Selbstdarstellung.
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Akademischer Lebensweg und Forschungsgebiete.
Bibliografischer Zugang zu seinen Schriften.