Gesagtes und Mitgemeintes
Die Bedeutung eines Satzes und das, was eine Person in einer Situation damit zu verstehen gibt, können auseinanderfallen. Gesprächsimplicaturen erklären, wie Zuhörer solche zusätzlichen Schlüsse ziehen.
Personen und Gedanken
1913–1988
Wie verstehen wir mehr, als die gesprochenen Wörter ausdrücklich sagen?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.
Herbert Paul Grice wurde in Birmingham geboren, studierte und lehrte in Oxford und wechselte 1967 nach Berkeley. Seine Sprachphilosophie beeinflusste auch Linguistik und Kognitionsforschung. Viele seiner zunächst durch Vorträge verbreiteten Überlegungen erschienen gesammelt erst nach seinem Tod.
Die Bedeutung eines Satzes und das, was eine Person in einer Situation damit zu verstehen gibt, können auseinanderfallen. Gesprächsimplicaturen erklären, wie Zuhörer solche zusätzlichen Schlüsse ziehen.
Wir deuten Beiträge vor dem Hintergrund gemeinsamer Zwecke und Erwartungen. Genau diese Erwartungen können Menschen nutzen, um indirekt zu helfen, auszuweichen oder zu täuschen.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1975
Kooperationsprinzip und Theorie der Gesprächsimplicaturen.
1989
Sammlung seiner Arbeiten über Bedeutung, Gespräch und Sprache.
H. P. Grice, „Meaning“, The Philosophical Review 66 (1957), 377–388.
Meaning (1957), S. 377–383
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Biografie, Begriffserklärungen und Bibliografie.