Personen und Gedanken

Paul Hoyningen-Huene

geb. 1946

Worin unterscheidet sich wissenschaftliches Wissen von anderen Formen des Wissens?

Alle Personen

Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

Paul Hoyningen-Huene studierte Physik und Philosophie und promovierte zunächst in theoretischer Physik. Die Zusammenarbeit mit Thomas Kuhn und spätere Professuren in Konstanz und Hannover prägten seinen Weg in die Wissenschaftsphilosophie. Seine Forschung verbindet genaue Begriffsklärung mit der historischen Entwicklung wissenschaftlicher Praxis.

Gedanken, die weiterführen

Entdecken und begründen

Wie eine Idee entsteht und wodurch sie begründet ist, sind unterscheidbare Fragen. Hoyningen-Huene zeigt, dass diese Unterscheidung mehrere Bedeutungen hat und Kuhns historische Wissenschaftsanalyse nicht einfach mit ihrer vollständigen Abschaffung gleichgesetzt werden kann.

Systematizität

Wissenschaft zeichnet sich in seiner Theorie durch einen höheren Grad an Systematizität aus: etwa beim Erklären, Prüfen, Verknüpfen und Darstellen von Wissen. Ein einziges universelles Methodenrezept reicht dafür nicht aus.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

Context of Discovery versus Context of Justification and Thomas Kuhn

2006

Differenzierung einer zentralen Unterscheidung der Wissenschaftsphilosophie.

Werk oder Nachweis öffnen

In den Gesprächen verwendete Texte

Context of Discovery versus Context of Justification and Thomas Kuhn

2006;§§2–3

Im Gespräch: Band 12

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.