Erfahrung und Erwartung
Dass etwas bisher regelmäßig geschah, liefert keinen rein logischen Beweis für seinen nächsten Eintritt. Hume erklärt unsere Erwartungen durch Gewohnheit und fragt zugleich nach Regeln verlässlicher Urteile.
Personen und Gedanken
1711–1776
Wie weit tragen Erfahrung, Gewohnheit und menschliches Vertrauen?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Historisches gemaltes Porträt von David Hume.
Allan Ramsay · Bildquelle · GemeinfreiDer schottische Philosoph, Historiker und Essayist Hume wollte menschliches Denken und Handeln erfahrungsnah untersuchen. Zu Lebzeiten war er auch durch seine historischen und politischen Schriften bekannt. Seine Philosophie verbindet skeptische Fragen mit einer Erklärung der alltäglichen Praxis des Glaubens, Fühlens und Urteilens.
Dass etwas bisher regelmäßig geschah, liefert keinen rein logischen Beweis für seinen nächsten Eintritt. Hume erklärt unsere Erwartungen durch Gewohnheit und fragt zugleich nach Regeln verlässlicher Urteile.
Moralische Urteile entstehen in einem menschlichen Gefühls- und Sozialleben. Für die Gespräche werden besonders Mitgefühl, Versprechen und die Bedingungen verständlicher Verantwortung wichtig.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1739–1740
Untersuchung von Verstand, Affekten und Moral.
1748
Erfahrung, Kausalität, Freiheit und die Glaubwürdigkeit von Wunderberichten.
David Hume, Philosophical Essays concerning Human Understanding, London 1748; seit der Ausgabe 1758 (Essays and Treatises on Several Subjects) unter dem Titel An Enquiry concerning Human Understanding; zitiert nach Abschnitt und Absatz (davidhume.org) und SBN-Seiten.
EHU 5.5–5.6
3.2.5.14–15; SBN 524–526
OC9: Usurpation/Eroberung; OC20: Zustimmung als beste Grundlage, wo tatsächlich vorhanden; OC22–24: Gewohnheit, unfreiwilliges Bleiben, Schiff; OC34–38: Öffentliches Interesse, soziale Notwendigkeit, historische Herrschertitel
Im Gespräch: Band 3
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Biografie und Einführung in die Philosophie.
Digitale Primärtexte mit stabiler Abschnittszählung.