Verzweiflung und Selbstverhältnis
Die Krankheit zum Tode untersucht Verzweiflung als Störung des Verhältnisses, das ein Mensch zu sich selbst hat. Die Analyse gehört in einen ausdrücklich christlichen Zusammenhang.
Personen und Gedanken
1813–1855
Wie wird ein Mensch zu einem Selbst, das sich seinem eigenen Leben stellt?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Gezeichnetes Porträt von Søren Kierkegaard.
Königliche Bibliothek, Dänemark · Bildquelle · GemeinfreiKierkegaard lebte überwiegend in Kopenhagen und schrieb philosophische, religiöse und literarische Texte. Viele veröffentlichte er unter sorgfältig gestalteten Pseudonymen. Deren Stimmen dürfen nicht ohne Weiteres mit seiner eigenen Position gleichgesetzt werden; die Form fordert den Leser zur persönlichen Auseinandersetzung auf.
Die Krankheit zum Tode untersucht Verzweiflung als Störung des Verhältnisses, das ein Mensch zu sich selbst hat. Die Analyse gehört in einen ausdrücklich christlichen Zusammenhang.
Furcht und Zittern stellt den Glauben an Abrahams Geschichte als Zumutung dar. Es liefert keine allgemeine Erlaubnis, ethische Ansprüche aus persönlicher Gewissheit außer Kraft zu setzen.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1849
Selbstsein und Verzweiflung; unter dem Namen Anti-Climacus.
1843
Glaube, Ethik und Abraham; unter dem Namen Johannes de Silentio.
Teil I: Formen der Verzweiflung; Teil II: Verzweiflung vor Gott
Im Gespräch: Band 5
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Wissenschaftlicher Überblick über das Denken, zentrale Werke und weiterführende Literatur.