Personen und Gedanken

Eva Feder Kittay

20./21. Jahrhundert

Wie verändert sich Gerechtigkeit, wenn menschliche Abhängigkeit als gewöhnlicher Teil des Lebens gilt?

Alle Personen · Passende Gespräche finden

Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

Eva Feder Kittay studierte am Sarah Lawrence College und promovierte 1978 an der City University of New York. Sie ist emeritierte Professorin an der Stony Brook University. Ihre Arbeit zu Sorge und Behinderung verbindet philosophische Forschung mit Erfahrungen der Verantwortung für ihre Tochter.

Gedanken, die weiterführen

Abhängigkeit und Gleichheit

Menschen brauchen zeitweise oder dauerhaft Unterstützung. Eine Theorie gleicher Achtung darf ihren Wert deshalb nicht an Selbstständigkeit oder bestimmte kognitive Leistungen binden.

Für die Sorgenden sorgen

Wer Fürsorge leistet, braucht selbst Zeit, Ressourcen und Schutz. Gerechte Sorgeverhältnisse verlangen eine gesellschaftliche Antwort auf diese zweite Abhängigkeit.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

Love’s Labor

1999

Kittay entwickelt aus Beziehungen dauerhafter Abhängigkeit eine Gerechtigkeitstheorie, die sowohl unterstützte Menschen als auch die Arbeit und Bedürfnisse Sorgender berücksichtigt.

In den Gesprächen verwendete Texte

When Caring Is Just and Justice Is Caring: Justice and Mental Retardation

Public Culture 13 (2001), S. 557–579

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Im Gespräch: Band 17

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.