Personen und Gedanken

H. J. McCloskey

1925–2000

Was geschieht mit einer Moraltheorie, wenn sie unter besonderen Umständen die Bestrafung eines Unschuldigen verlangt?

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Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

Henry John McCloskey war ein australischer Philosoph mit Schwerpunkten in Moral- und politischer Philosophie. Nach Tätigkeiten in Melbourne und Western Australia übernahm er einen Lehrstuhl an der La Trobe University. Er schrieb außerdem über Religionsphilosophie und ökologische Ethik.

Gedanken, die weiterführen

Der Fall des Sheriffs

McCloskeys Gedankenexperiment prüft, ob ein Sheriff einen Unschuldigen opfern dürfte, um dadurch größere Gewalt zu verhindern. Der Fall macht die Spannung zwischen Folgenmaximierung und Gerechtigkeit besonders scharf.

Regeln als Schutz?

Eine Berufung auf gewöhnlich nützliche Regeln muss erklären, weshalb im Ausnahmefall an ihnen festgehalten werden soll. In den Gesprächen steht damit der Unterschied zwischen der Institution der Strafe und bloßer zweckmäßiger Schädigung zur Debatte.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

An Examination of Restricted Utilitarianism

1957

Kritik utilitaristischer Rechtfertigungen und Prüfung des Verhältnisses von Regeln und Einzelfällen.

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In den Gesprächen verwendete Texte

An Examination of Restricted Utilitarianism (1957)

Philosophical Review 66(4), S. 466–485; Sheriff-Beispiel

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Im Gespräch: Band 3

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.