Personen und Gedanken

José Medina

20./21. Jahrhundert

Wie können Menschen gemeinsam gegen verzerrte Wahrnehmung und systematisches Überhören vorgehen?

Alle Personen · Passende Gespräche finden

Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

José Medina promovierte 1998 an der Northwestern University und ist dort Professor für Philosophie. Seine Forschung verbindet soziale Erkenntnistheorie mit kritischer Theorie zu Rassismus, Geschlecht und Sexualität. Er untersucht Widerstand auch als gemeinschaftliche Erkenntnispraxis.

Gedanken, die weiterführen

Erkenntniswiderstand

Gegen Unwissen und Vorurteile helfen nicht nur zusätzliche Fakten. Andere Perspektiven, Widerspruch und veränderte Gewohnheiten können die Wahrnehmung einer ganzen Gemeinschaft verändern.

Verantwortung für Aufmerksamkeit

Menschen können verpflichtet sein, die Grenzen ihres eigenen Blicks wahrzunehmen. Wer regelmäßig bestimmte Stimmen überhört, trägt zu einer ungleichen Verteilung von Glaubwürdigkeit bei.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

The Epistemology of Resistance

2013

Medina untersucht, wie Unwissen und Glaubwürdigkeitsverhältnisse gesellschaftlich entstehen und wie widerständige Perspektiven die gemeinsame Erkenntnisfähigkeit erweitern können.

In den Gesprächen verwendete Texte

The Relevance of Credibility Excess in a Proportional View of Epistemic Injustice

2011;S.15–20

Im Gespräch: Band 17

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.