Personen und Gedanken

Michael Young

1915–2002

Was geschieht, wenn gesellschaftlicher Erfolg als Beweis persönlichen Wertes gilt?

Alle Personen

Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

Michael Dunlop Young war ein britischer Soziologe und Sozialreformer. Er arbeitete an der Programmatik der Labour Party und gründete beziehungsweise unterstützte Einrichtungen der Sozialforschung, Verbrauchervertretung und Bildung. Seine Untersuchung des Familienlebens in East London verband sich mit Interesse an alltäglichen sozialen Beziehungen. Besonders bekannt wurde seine satirische Zukunftsgeschichte über eine Leistungselite.

Gedanken, die weiterführen

Die Meritokratie als Warnung

The Rise of the Meritocracy beschreibt eine Gesellschaft, die Bildungsleistungen und gemessene Fähigkeiten zur Grundlage einer neuen Hierarchie macht. Der satirische Aufbau verlangt, die Stimme des fiktiven Berichterstatters von Youngs eigener Kritik zu unterscheiden.

Selbstgerechte Eliten

Young warnte später ausdrücklich davor, gesellschaftlichen Erfolg moralisch zu überhöhen und Benachteiligte als verdiente Verlierer zu behandeln.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

In den Gesprächen verwendete Texte

The Rise of the Meritocracy

1958

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Im Gespräch: Band 12, Band 17

Down with meritocracy

29.Juni2001

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Im Gespräch: Band 12

Responsibility and Global Labor Justice

Journal of Political Philosophy 12 (2004), S. 365–388

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Im Gespräch: Band 17

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.