Der Fremde und das Vertrauen
Sein Gleichnis beschreibt Vertrauen unter widersprüchlichen Erfahrungen. Belastende Ereignisse zählen als echte Schwierigkeiten, auch wenn der Vertrauende nicht bei jedem einzelnen Ereignis seine Bindung aufgibt.
Personen und Gedanken
1917–2011
Wie kann Vertrauen standhalten und trotzdem für Gegenbelege offenbleiben?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.
Basil Mitchell lehrte Religionsphilosophie in Oxford und war Fellow und Tutor am Keble College. Er blieb auch nach seiner Emeritierung wissenschaftlich aktiv. In der Debatte mit Antony Flew untersuchte er, wie religiöser Glaube als verantwortliches, begründungsbedürftiges Vertrauen verstanden werden kann.
Sein Gleichnis beschreibt Vertrauen unter widersprüchlichen Erfahrungen. Belastende Ereignisse zählen als echte Schwierigkeiten, auch wenn der Vertrauende nicht bei jedem einzelnen Ereignis seine Bindung aufgibt.
Mitchell verteidigt eine Beurteilung zusammenhängender Gründe über die Zeit. Das unterscheidet seine Position von einem Glauben, der grundsätzlich jede mögliche Widerlegung ausschließt.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1950; gesammelt 1955
Mitchell antwortet Flew mit dem Gleichnis eines geheimnisvollen Fremden: Vertrauen kann trotz Gegenindizien bestehen, muss deren Gewicht aber weiterhin anerkennen.
Symposium; insbesondere Flews Gärtner und Mitchells Widerstandskämpfer
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Nachruf in der Fachzeitschrift Religious Studies über Basil Mitchells Leben und religionsphilosophische Arbeit.