Wissenschaftliche Erklärung
Mit Hempel analysierte Oppenheim die Erklärung von Ereignissen durch Gesetze und Anfangsbedingungen. Die Präzision dieses Modells macht auch seine Grenzen und problematischen Anwendungen prüfbar.
Personen und Gedanken
1885–1977
Welche Ordnung verbindet verschiedene Wissenschaften und ihre Erklärungen?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.
Paul Oppenheim war ausgebildeter Chemiker, Industrieller und später unabhängiger Wissenschaftsphilosoph. 1933 emigrierte er nach Brüssel, 1939 nach Princeton. Er unterstützte verfolgte Wissenschaftler und arbeitete unter anderem mit Carl Hempel, Hilary Putnam und Nicholas Rescher zusammen.
Mit Hempel analysierte Oppenheim die Erklärung von Ereignissen durch Gesetze und Anfangsbedingungen. Die Präzision dieses Modells macht auch seine Grenzen und problematischen Anwendungen prüfbar.
Oppenheim suchte eine systematische Ordnung wissenschaftlicher Disziplinen. Seine Kooperationen verbinden Fragen von Reduktion und Einheit mit der Anerkennung verschiedener Gegenstände und Methoden.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1948
Die mit Hempel verfasste Studie analysiert, wann die Ableitung eines Ereignisses aus Gesetzen und Randbedingungen als wissenschaftliche Erklärung gelten kann.
Teil I: deduktive Erklärung; Philosophy of Science 15(2), S. 135–175
Im Gespräch: Band 6
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Biografische Studie über Oppenheims wissenschaftsphilosophische Arbeit und seine Verbindungen zum logischen Empirismus.