Personen und Gedanken

Nuccio Ordine

1958–2023

Welchen Wert besitzt Bildung, wenn sie keinen unmittelbaren Ertrag verspricht?

Alle Personen

Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

Nuccio Ordine war ein italienischer Literaturwissenschaftler aus Kalabrien. Er lehrte an der Universität der Kalabrien und forschte besonders zur Renaissance und zu Giordano Bruno. Mit öffentlichen Vorträgen und Büchern wandte er sich weit über das Fachpublikum hinaus an Leserinnen und Leser. Er starb 2023 in Cosenza.

Gedanken, die weiterführen

Wissen als eigener Wert

Ordine verteidigt Literatur, Kunst und Grundlagenforschung gegen die Verengung ihres Wertes auf unmittelbaren wirtschaftlichen Nutzen. Solche Tätigkeiten bilden Urteilskraft und eröffnen Erfahrungen, deren Bedeutung sich erst später zeigen kann.

Bildung und Öffentlichkeit

Sein Plädoyer betrifft auch Schulen, Bibliotheken, Archive und Universitäten. Wenn diese Einrichtungen nur nach kurzfristigen Erträgen bewertet werden, geraten gemeinsame Voraussetzungen kultureller und geistiger Freiheit unter Druck.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

In den Gesprächen verwendete Texte

L'utilità dell'inutile

2013

Im Gespräch: Band 10

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.