Personen und Gedanken

Michael Polanyi

1891–1976

Wie viel von dem, was wir können und erkennen, lässt sich ausdrücklich erklären?

Alle Personen · Passende Gespräche finden

Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Fotografisches Porträt von Michael Polanyi.

Fotografisches Porträt von Michael Polanyi.

Urheber unbekannt; University of Manchester Archives · Bildquelle · Gemeinfrei

Leben und Werk

Michael Polanyi wurde in Budapest geboren und arbeitete zunächst als Arzt und Physikochemiker. Nach seiner Berliner Forschungszeit emigrierte er 1933 nach England. In Manchester wechselte er später von der Chemie zu den Sozialwissenschaften. Seine wissenschaftliche Erfahrung prägt eine Erkenntnistheorie, die Übung, Urteil und persönliche Beteiligung ernst nimmt.

Gedanken, die weiterführen

Implizites Wissen

Wer ein Gesicht erkennt oder eine schwierige Tätigkeit beherrscht, kann nicht sämtliche dabei wirksamen Einzelheiten aufzählen. Können und Erkenntnis reichen über ausdrücklich formulierte Regeln hinaus.

Verantwortete Erkenntnis

Die persönliche Beteiligung am Erkennen bedeutet bei Polanyi keinen Freibrief für Beliebigkeit. Wissenschaftliche Urteile stehen in einer Gemeinschaft von Prüfung, Überlieferung und verantwortlicher Kritik.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

In den Gesprächen verwendete Texte

The Tacit Dimension (1966)

Kapitel Tacit Knowing, besonders S. 4–5

Text oder Nachweis öffnen

Im Gespräch: Band 9

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.