Personen und Gedanken

Mark Ravizza

Wann ist die Weise, in der jemand entscheidet, wirklich seine eigene?

Alle Personen · Passende Gespräche finden

Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

Ravizza ist Philosoph und Jesuit; er promovierte an der Yale University und lehrte an der Santa Clara University. Gemeinsam mit John Martin Fischer veröffentlichte er eine systematische Theorie moralischer Verantwortung. Sie fragt besonders danach, wie Menschen zu verantwortlichen Akteuren werden.

Gedanken, die weiterführen

Die Geschichte einer Entscheidung

Eine gegenwärtig vernünftig wirkende Entscheidung genügt nicht, wenn ihr Zustandekommen auf geeignete Weise fremdgesteuert wurde. Fischer und Ravizza berücksichtigen deshalb die Vorgeschichte des Entscheidungsvermögens.

Verantwortung übernehmen

Zu einem eigenen Handlungsmuster gehört, sich als wirksame Person und als mögliche Adressatin moralischer Reaktionen zu verstehen. Der Leseraum nutzt diesen Gedanken zur Prüfung von Manipulation und eingeübten Rollen.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

Responsibility and Control

1998, mit John Martin Fischer

Handlungssteuerung, Ansprechbarkeit auf Gründe und die geschichtlichen Voraussetzungen von Verantwortung.

Werk oder Nachweis öffnen

In den Gesprächen verwendete Texte

Responsibility and Control (1998)

Kapitel 3, S. 62–91: Moderate Reasons-Responsiveness

Text oder Nachweis öffnen

Im Gespräch: Band 2, Band 8, Band 11, Band 18

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.