Sprechakte und Regeln
Searle untersucht die Bedingungen, unter denen Äußerungen etwa als Behauptung, Bitte oder Versprechen gelten. Dabei unterscheidet er Regeln für bestehende Tätigkeiten von Regeln, die eine Tätigkeit erst ermöglichen.
Personen und Gedanken
1932–2025
Wie entstehen aus gemeinsamen Regeln und sprachlichen Handlungen soziale Tatsachen?
Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Fotografisches Porträt von John Searle.
FranksValli · Bildquelle · CC BY-SA 4.0John Searle war ein amerikanischer Sprach- und Sozialphilosoph, dessen Lehrtätigkeit über Jahrzehnte mit der University of California, Berkeley verbunden war. Er führte die Debatte über Sprechakte weiter und arbeitete außerdem über Bewusstsein, Intentionalität und die Entstehung institutioneller Wirklichkeit. Seine Positionen wurden in mehreren Disziplinen intensiv diskutiert.
Searle untersucht die Bedingungen, unter denen Äußerungen etwa als Behauptung, Bitte oder Versprechen gelten. Dabei unterscheidet er Regeln für bestehende Tätigkeiten von Regeln, die eine Tätigkeit erst ermöglichen.
Geld, Ämter und Rechte hängen von kollektiv anerkannten Statuszuweisungen ab. Dass sie gesellschaftlich hergestellt sind, erklärt zugleich, weshalb sie reale Handlungsmöglichkeiten und Verpflichtungen erzeugen.
Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.
1969
Systematische Weiterentwicklung der Sprechakttheorie.
1995
Gemeinsame Anerkennung und institutionelle Tatsachen.
Abschnitt zu declarations und assertive declarations
Im Gespräch: Band 9
Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.
Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.
Nachruf mit Informationen zum Lebensweg und zur wissenschaftlichen Arbeit.
Fachartikel zu Sprechakten, sprachlichen Handlungen und ihren philosophischen Deutungen.