Personen und Gedanken

Natalie Stoljar

Zeitgenössische Philosophie

Kann eine Entscheidung selbstbestimmt sein, wenn Unterordnung das eigene Selbstbild geprägt hat?

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Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Leben und Werk

Natalie Stoljar studierte Philosophie und Recht in Sydney und promovierte in Princeton. Nach Stationen an australischen Universitäten kam sie 2006 an die McGill University. Ihre Forschung verbindet feministische Philosophie, Autonomie, Rechtsphilosophie und Fragen der Gleichheit. Mit Catriona Mackenzie gab sie Relational Autonomy heraus.

Gedanken, die weiterführen

Sozial geprägte Wünsche

Stoljar untersucht, wie unterdrückende Verhältnisse Wünsche, Selbstvertrauen und die Vorstellung eigener Möglichkeiten beeinflussen. Eine ausdrückliche Zustimmung allein entscheidet deshalb noch nicht jede Frage nach Autonomie.

Autonomie und Gleichheit

Persönliche Entscheidungsfähigkeit und soziale Gleichstellung stehen in einem engen Verhältnis. Ihre Arbeiten fragen, wie Institutionen die Fähigkeiten und Anerkennungsbedingungen eines selbstbestimmten Lebens fördern können.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

Relational Autonomy: Feminist Perspectives on Autonomy, Agency, and the Social Self

2000

Mit Catriona Mackenzie herausgegeben: Autonomie unter sozialen Bedingungen.

Werk oder Nachweis öffnen

In den Gesprächen verwendete Texte

Relational Autonomy

2000; soziale Bedingungen selbstbestimmter Wahl

Im Gespräch: Band 10, Band 11, Band 17

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.