Personen und Gedanken

Joan Tronto

20./21. Jahrhundert

Wer sorgt für wen, unter welchen Bedingungen und mit welcher politischen Mitsprache?

Alle Personen · Passende Gespräche finden

Ein Leseraum für Freude am Philosophieren, eigene Gedanken und die vertiefende Lektüre der Quellen. Zum Hinweis zu Recherche und Quellen.

Joan Tronto im Gespräch mit Zorgethiek 2015; Standbild.

Joan Tronto im Gespräch mit Zorgethiek 2015; Standbild.

Zorgethiek; Standbild aus dem Interview mit Joan Tronto, 2015 · Bildquelle · CC BY 3.0

Leben und Werk

Joan Tronto studierte am Oberlin College und promovierte 1981 in Princeton. Die emeritierte Politikwissenschaftlerin der University of Minnesota gehört zu den prägenden Stimmen der politischen Care-Ethik. Sie untersucht Sorgearbeit als Frage demokratischer Organisation.

Gedanken, die weiterführen

Sorge als politische Aufgabe

Bedürfnisse wahrzunehmen, Verantwortung zu übernehmen, kompetent zu handeln und auf die Antwort der versorgten Person zu achten, sind verschiedene Schritte einer Sorgepraxis.

Demokratische Sorge

Die Verteilung von Sorgearbeit beeinflusst Gleichheit und Macht. Wer Sorge empfängt oder leistet, soll an Entscheidungen über ihre Form und Bedingungen beteiligt werden.

Werke und Lektüre

Die Auswahl verbindet zentrale Werke mit den Texten, auf die sich unsere Gespräche beziehen. Ein Nachweis kann zu einer Ausgabe, einem Archiv oder einer wissenschaftlichen Einordnung führen; nicht jeder Text ist frei im Volltext zugänglich.

Caring Democracy

2013

Tronto fragt, wie demokratische Gesellschaften Sorgearbeit verteilen und welche politischen Veränderungen nötig sind, damit Verantwortung und Mitbestimmung gerechter werden.

In den Gesprächen verwendete Texte

Moral Boundaries

Kapitel4–5;S.105–110,127–136

Im Gespräch: Band 17, Band 18

In den Gesprächen

Die folgenden Verweise führen zu den jeweiligen Bänden. Handlung und Gesprächsstellen werden dort erst nach der Spoilerfreigabe geöffnet.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: 22. Oktober 2026. Die Kurzbiografie bietet einen Einstieg; die verlinkten Archive und wissenschaftlichen Darstellungen laden zum Weiterlesen ein.