Paginae de Parcae · Band 13 der Reihe

Animus Metu Dilaceratus

Vom Schrecken zerrissen

Caspian und Ansel brechen gemeinsam auf. Sie wollen miteinander leben, doch die Macht der Paginae lässt Caspian nicht los. Was bleibt von einer gemeinsamen Zukunft, wenn er nicht weiß, wann sein eigener Körper ihm wieder fremd wird?

Die Suche nach Aurel führt die beiden zu Menschen, die ihre eigenen Erfahrungen mit dieser Macht gemacht haben. Sie bieten Gewissheiten an, deren Preis Caspian kaum ertragen kann. Aurel dagegen besitzt Wissen, das einen anderen Versuch ermöglichen könnte. Ihm zu vertrauen fällt schwer. Auf seine Hilfe zu verzichten ebenso.

Dann verändert sich alles. Caspian findet sich in einer Welt wieder, in der die Stimmen seiner Familie selbstverständlich zu seinem Tag gehören. Eine verschlossene Bibliothek wird zum gemeinsamen Vorhaben. Es wird gearbeitet, gestritten und gelacht. Für eine Weile ist das Leben so nahe, dass die Erinnerung an die Reise dagegen verblasst.

Doch das Vertraute bekommt Risse. Andere haben ihn sprechen hören, obwohl er geschwiegen hat. Im Spiegel folgt sein Gesicht einem eigenen Willen. Die Menschen, denen er helfen möchte, beginnen vor seinen Händen zurückzuweichen. Caspian muss um ihre Sicherheit kämpfen, während ihm die Gewissheit darüber entgleitet, was er selbst getan hat und was durch ihn geschieht.

Animus Metu Dilaceratus führt Caspians Geschichte tief in den psychologischen und körperlichen Horror. Die Nähe zu Ansel, die Sehnsucht nach Familie und die Frage nach eigener Verantwortung bleiben dabei im Mittelpunkt. Zuneigung macht verletzlich; Schuld lässt sich weder einfach abschütteln noch von einer fremden Macht vollständig erklären.

„Im Spiegel folgt sein Gesicht einem eigenen Willen.“
Caspian & Ansel Die Suche nach Aurel Körperhorror Schuld & Verantwortung

Der Roman setzt die bisherige Handlung fort und richtet sich an erwachsene Leserinnen und Leser. Er enthält explizite Gewalt und Körperhorror.

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