Gesamtband 24 · Scriptis Verbis 15

Carisophia

Wahrheit, Verantwortung und ein gemeinsames Leben

Eine amtliche Auskunft führt William auf die Spur des Gelehrten Albricius Weren. Sein Wissen könnte die Arbeit an den alten Texten voranbringen. William reist mit Bethany, Seraphina und Aurel nach Norden. Jeder bringt eigene Hoffnungen mit: Bethany möchte ihrer Heimat wieder begegnen, Seraphina weiter nach Egon fragen. Aurel muss auf fremden Wegen Hilfe annehmen und hält zugleich an seinem Stolz fest.

Ein Todesfall im Winterdorf stellt Williams Urteil auf die Probe. Später, in Steenvik, führt eine weitere Untersuchung ausgerechnet zu dem Mann, auf dessen Mitarbeit er hofft. Der Aufenthalt zieht sich über Wochen hin. Unterricht, Behandlungen und Gespräche bringen die Reisenden den Dorfbewohnern näher und erschweren es, ihre Verluste auf einen Fall zu reduzieren.

Bethany widerspricht William dort, wo seine Suche nach Wissen andere Ansprüche verdrängt. Ihre eigene Herkunft, ihre Arbeit und ihre Vorstellungen von einem gemeinsamen Leben gewinnen Raum. Seraphina gerät zwischen Forschungsinteresse und Gewissen. Aurels Vertrautheit mit Macht bietet William Erklärungen, denen er sich stellen muss.

Carisophia verbindet zwei Ermittlungen mit einer Familiengeschichte über Vertrauen, Einsicht und Verantwortung. Der fünfzehnte Band von Scriptis Verbis führt die gemeinsame Lesereihenfolge von Scriptis Verbis & Paginae de Parcae als Gesamtband 24 fort.

„Du kannst die Wahrheit nicht zu einem Mittel machen, das du dir selbst anmischt, William.“
Bethany · Kapitel XXXVIII
Wahrheit & Verantwortung Der Norden Wissen & Gewissen Ein gemeinsames Leben