Gesamtband 25 · Scriptis Verbis 16

Mathematica Linguae Humanae Natura

Wissen, Verantwortung und die Zeit, die uns bleibt

William Allaway hat seine Familie in Krasnoyang zurückgelassen und ist nach Steenvik zurückgekehrt. Mit Weren arbeitet er an einer alten Chiffre: mathematische Ordnungen, sprachliche Hinweise und widersprüchliche Erwartungen bestimmen ihre Suche. Was sie lesen können, führt zu neuen Fragen über die Vergangenheit ihrer Welt.

Bethany baut unterdessen ihre ärztliche Arbeit auf. Ein schwer erkrankter Patient zieht sie in einen Fall hinein, in dem Beobachtungen, Vertrauen und persönliche Interessen miteinander kollidieren. Auch außerhalb ihrer Arbeit sucht sie Raum für sich und ihre Tochter Carisophia. Briefe verbinden sie mit William; die Entfernung gibt jeder Antwort ein eigenes Gewicht.

Im Norden bringt ein Straßenbau Seraphina und Aurel mit den Hoffnungen und Ängsten der Dorfbewohner zusammen. Aurel lernt, mit seiner Blindheit zu leben, während sein alter Stolz ihm weiterhin im Weg steht. Seraphina findet Aufgaben, die ihr eigenes Urteil verlangen und sie mit den Folgen ihrer Irrtümer konfrontieren.

Der sechzehnte Band von Scriptis Verbis verknüpft drei Handlungsstränge über ein Jahr hinweg. Wissen, Fürsorge und Fortschritt werden dort geprüft, wo sie das Leben anderer berühren.

„Man kann Menschen beseitigen und aus dem Platz, den sie hinterlassen, eine Ordnung machen.“
William · Kapitel L
Alte Sprachen & Chiffren Erkenntnis & Verantwortung Familie auf Entfernung Eine Straße verändert ein Dorf