Paginae de Parcae · Band 5 der Reihe

Manes ex Carcosa perdita

Eine Fabel, die wahr geworden ist

Nach den Ereignissen von Eisenburg verlässt Caspian de Varelli die Stadt, um irgendwo neu anzufangen — und findet ein Dorf, das es nicht geben dürfte. Zwanzig Menschen leben in Carcosa, und jeder ist das genaue Gegenteil dessen, was er zu sein glaubt: der Sanfte grausam, der Feige unerschrocken, der Ehrlichste eine einzige Lüge. Alle sind überzeugt, schon immer hier gewesen zu sein.

Die Türen stehen offen, die Wege führen im Kreis, und wer den Ort betritt, den lässt er nicht ohne Weiteres wieder gehen. Es gibt nur einen Weg hinaus, und er ist grausam. Hinter dem Dorf aber liegt ein Wald, aus dem niemand zurückkehrt — und an seinem Ende ein goldenes Schloss, in dem etwas sehr Altes und sehr Geduldiges auf einen Gast wie ihn wartet.

Ein Roman über Masken und darüber, was übrig bleibt, wenn man sie zerbricht — und über die Frage, ob ein Mensch ist, wozu man ihn macht, oder das, wofür er sich entscheidet. Jedes Kapitel trägt den Namen einer Fabel, denn Carcosa ist eine Fabel, die wahr geworden ist.

„Und ihre Moral sieht dich an.“
Carcosa Zwanzig Masken Fabeln Das goldene Schloss
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