Paginae de Parcae · Band 11 der Reihe

Umbrae in visceribus meis latentes

Die Schatten, die im Innersten lauern

Caspian de Varelli hat überlebt — als Schützling des königlichen Hochinquisitors, in einer Stadt, die er sich nicht ausgesucht hat. Aurel nennt es Sicherheit. Caspian kennt das genauere Wort: Verfügung.

Winter in Haldengrund. Zwischen Werkhof, Schreibstube und Krankenstube beginnt etwas, das Caspian nie geplant hat: Menschen kennen seinen Namen. Arbeit hat einen Wert. Tage haben ein Gewicht. Eine Stadt aus Handgriffen, Rechnungen und Namen wird ihm vertraut, obwohl er weiß, dass Vertrautheit ein Risiko ist. Denn zwei Dinge trägt er, die niemand sehen darf — ein Buch, das er nicht gewählt hat, und ein Mal unter der Haut, das er niemandem zeigt.

Dann stehen Männer vor den Toren, die keine Namen tragen. Sie haben Gefangene. Sie setzen eine Frist: drei Tage. Und sie fordern nur eines — Caspian. Freiwillig. Lebend.

Zwischen einem Beschützer, dessen Fürsorge sich wie Besitz anfühlt, einer Stadt, die nicht für ihn bezahlen soll, und dem, was in ihm auf seine Stunde wartet, muss Caspian entscheiden, was ein freier Schritt wert ist — und wer seinen Preis trägt.

Der vierte Band des Paginae-Strangs führt die Geschichte aus Utinam ne fecisses, quod numquam feceras fort: ein philosophischer Fantasy-Roman über Freiheit, Verantwortung und den Preis der Rettung — erzählt in der ruhigen, präzisen, körpernahen Sprache der Reihe.

„Drei Tage. Sechs Gefangene. Eine Forderung: er selbst — freiwillig und lebend.“
Haldengrund Drei Tage Frist Fürsorge als Besitz Der Preis der Rettung
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